Feb 232013
 

Zähne putzenZahnpasta, Zahnbürste und ab in den Mund – und das sollte schon reichen? Schlechte Nachrichten für alle, die so ungefähr ihre Zähne putzen, denn die Experten sind der Meinung, dass die Putzbewegungen im Kreis keine ideale Zahnpflege darstellen. Für die Kinder sei diese Methode gut, weil die einfach auszuüben geht, doch spätestens im Alter von 13 Jahren sollte jeder Mensch, dem Gesundheit der eigenen Zähne was wert ist, die Umstellung auf die so genannte Fegetechnik ausgeführt haben.

Viele Erwachsenen verwenden falsche Putztechniken

Im Jahr 2012 wurde auf der Universität Witten/Herdecke eine Studie veröffentlicht, die sich mit den Gewohnheiten beim Zähneputzen der Erwachsenen beschäftigt hat. Es wurden mehr als 1000 deutsche Staatsbürger im Alter zwischen 14 und 69 Jahren gefragt mit einem ernüchternden Ergebnis: mehr als 50 Prozent der Teilnehmer haben noch so Zähne geputzt, wie sie es in dem zarten Kinderalter gelernt haben – mit Hilfe der Rotationsmethode. Diese aber, schiebt laut Experten die Bakterien in das Zahnfleisch und verursacht somit Entzündungen. Bessere Technik ist die so genannte Fegetechnik, bei der die Zahnbürste ein bisschen schräg an den Zahnfleischrand angesetzt wird. So werden die Beläge mit einer dem Wischen ähnlichen Bewegung weggeschoben. Dabei ist es wichtig, dass die Richtung immer vom Zahnfleisch zum Zahn verfolgt. Ähnlich funktioniert auch die Basstechnik, bei der noch die rüttelnden Bewegungen in Einsatz kommen.

Wie oft muss man Zähne putzen und wie lange?

Es hält sich fest die Regel, dass drei Minuten die richtige Zeit zum Zähneputzen wäre. Doch das sei nicht wissenschaftlich belegt. Im Schnitt werden ca. 5 Minuten gebraucht, um Beläge zu entfernen. Weil sich die Gebissform bei jedem Menschen aber unterscheidet, ist die Bestimmung der perfekten Putzdauer eine individuelle Geschichte. Dabei sind viele Faktoren entscheidend, wie die Geschicklichkeit oder auch wie alt man ist, denn mit dem zunehmenden Alter zieht sich Zahnfleisch zurück, deswegen kann man die Zähne schwer reinigen. Ihr Zahnarzt kann Ihnen dabei, die richtige Technik zu entwickeln. Die perfekte Dauer des Putzens kann man mit den Zahnfärbetabletten erreichen, denn diese sorgen dafür, dass sich die Beläge einfärben und gesehen werden können. Es stellt sich auch die Frage, wie Oft man Zähne putzen sollte. Experten raten dabei, dass beim ordentlichen Putzen zweimal Täglich ausreichend ist, wenn man auch jeden Tag zur Zahnseide greift. Auch wenn es mal blutet, ist das kein Grund aufzuhören, denn das Bluten kommt von den Zahnbelägen in der Zahnfleischnähe. Es gibt auch die Interdentalbürsten die vor allem in Frage kommen, wenn die Zähne weit auseinander stehen oder im Alter bei der Rückbildung des Zahnfleisches.

Weiße Zähne – eine Frage der Veranlagung oder Selbstdisziplin?

Weiße Zähne sind heutzutage mehr als nur ein Schönheitsideal – sie sind der Spiegel der Persönlichkeit. Die Farbe an sich hat zwar nichts mit gesund oder krank zu tun, sondern ist eher ein Verräter, wie viel dem Menschen Pflege bedeutet. Die Zahnfarbe hat verschiedene Gründe. Es kann ein Teil der Vererbung sein, denn die Zähne bestehen aus Zahnbein und oben drauf aus dem Zahnschmelz. Diese können unterschiedlich hell sein – das Innenleben ist im Normalfall ein wenig dunkler gefärbt. Die Farbe bestimmt der Zahnschmelzton. Wenn er hell ist, ist der Zahn auch strahlend weiß, wenn der aber lichtdurchlässig ist, kommt mehr vom inneren Gelb heraus. Das ist der Grund, wieso nicht jeder gelbe Zahn gleich bedeutet, jemand pflegt die Zähne nicht ausreichend. Die Farbe des Zahnhalses ist bei den Patienten zu sehen, deren Zahnhälse frei liegen. Doch auch Menschen, deren natürliche Zahnfarbe sehr weiß war, können mit dem zunehmenden Alter gelbe Zähne haben. Das hat mehrere Gründe – einer davon ist unzureichendes Putzen, denn es stimmt, dass nur saubere Zähne weiß strahlen können und dafür müssen Essensreste weg. Die weichen Beläge erreicht man im Normalfall noch mit der Zahnbürste, doch wenn diese nicht regelmäßig zum Einsatz kommt, wird der Belag hart weil der die Speichelminerale aufnimmt. So bildet sich fester Zahnstein, den keiner mehr alleine wegbekommen kann. Hilfe verschafft die professionelle Zahnreinigung, die jedes Jahr beim Zahnarzt gemacht werden sollte. So haben die Ablagerungen keine Chance und Karies mit den Entzündungen wird vermieden.

Koffein und Tein sorgen für gelbe Zähne

Ein Faktor der Verfärbung ist auch der Kaffeegenuss, aber auch der Rotwein und der schwarze Tee. Auch die Lebensmittel, die starke Farben haben, (zum Beispiel rote Beete) können starke Spuren an den Zähnen hinterlassen. Ebenso ist Rauchen ein starker Verfärber der Zähne, denn Farbe gibt es im Qualm und die hat einen ganz einfachen Einstieg – über Nikotin, der die Zahnoberfläche raut und dafür sorgt, dass sie sich verfärben. Verfärbungen verursachen auch gewisse Varianten der Zahnspüllösungen – egal, ob diese auch durchsichtig sind, doch die Menschen, die nur eine gewisse Zeit die Lösungen verwenden (wie beispielsweise nach der Operation im Mundbereich) müssen sich keinen Kopf machen. Alle Verfärbungsarten lassen sich professionell behandeln – mit der Reinigung oder mit dem Bleaching. Die weißmachende Zahnpasten und die Aufhellungen für zu Hause machen es hingegen nicht, raten die Experten und beinhalten sogar Lösungen, die Zahnschmelz angreifen und ihn verdünnen. Der dünne Zahnschmelz kann auch die Folge des zu harten Aufdrückens auf die Zähne beim Putzen sein. Die Harten Zahnbürsten seien auch alles andere als vorteilhaft, denn sie sind schädlich für die Zähne und machen die nicht weißer. Im den Ausnahmezuständen, vor allem bei den Kettenrauchern, kann zusammen mit dem Zahnarzt über die Option der Anwendung einer speziellen Raucherzahnpasta gesprochen werden.

Bleaching bei inneren Verfärbungen

Viele Lebensmittel wie auch die Bakterien, die im Mund leben, sind die potentiellen Angreifer des Zahnschmelzes, weil sie Säuren enthalten und den eigenen Stoffwechsel haben. Der verursacht den Verlust von Mineralstoffen bei jeder Mahlzeit. Diese holt sich der Zahn aus dem Speichel zurück, doch es kann passieren, dass dabei die Farbstoffe mitkommen. Das ist auch der Grund, wieso ältere Menschen dunklere Zähne haben, als jüngere. Das Bleaching sorgt dafür, dass der Patient die ursprüngliche Zahnfarbe zurückbekommen kann. Bei der Behandlung muss der Zahnarzt aufpassen, dass die Mineralien, die bei der Prozedur verloren gehen, dem Zahn zurückgegeben werden, damit kräftiges Zubeißen nicht gefährdet ist. Auch ein toter Zahn wird mit der Zeit dunkler. In dem Fall ist der Zahnarzt ebenso die richtige Adresse, denn er kann die Hohlräume säubern und von außen das Bleaching anwenden. Die dunklen Zähne können auch ein Produkt der Risse in dem Schmelz sein. An den Stellen, die rau sind, sitzen die dunklen Teile fest. Diese können mit einer Behandlung entfernt werden. Viele Patienten meinen auch, sie hätten gerne die Hollywood Zähne, doch davor warnen die Experten, denn diese Zähne sind oft gar nicht echt, denn es handelt sich um die kristallweißen Keramikschalen, für die man die natürlichen Zähne abschleifen muss. Mit Anwendung der natürlichen Substanzen sind derartige Ergebnisse nicht zu erzielen.

Sorry, the comment form is closed at this time.