Mai 292014
 

Fliegende Tauben, der Tausch der Ringe, das Anschneiden der Torte und das ewig bindende Ja-Wort – all das und noch viel mehr bedeutet der ersehnte Tag der Hochzeit. Doch noch ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Glückstages im Leben zweier Menschen ist die daran anschließende Hochzeitsnacht – die im wahrsten Sinne des Wortes Nacht der Nächte. Diese sollte selbstverständlich genauso grandios und märchenhaft sein, wie der Rest des Tages auch.

Und genau wie auch die Zeremonie, der Hochzeitstanz und die Flitterwochen akribisch geplant wurden, sollte auch die Hochzeitsnacht in die Planung mit einbezogen werden. Denn nach all dem Stress und Adrenalin kann es zu später Stunde auch schon mal müde in der Hose werden.

Von der Tradition zum Mode-Event

Noch bis weit ins 19. Jahrhunder hinein hatte die Hochzeitsnacht eine viel tiefere Bedeutung, als sie es in weiten Teilen heute hat. Braut und oft auch Bräutigam gingen, wie es die Moral und die Sitte verlangten, als Jungfrauen in die Ehe. Die meisten sahen überhaupt erst jetzt zum ersten Mal einen nackten Menschen des anderen Geschlechts. Im Mittelalter war es sogar Brauch, dass die komplette Hochzeitsgesellschaft das junge Paar in ihr Schlafgemach geleitete und vor der verschlossenen Tür den endgültigen Vollzug der Ehe bewachte. Nur noch entfernt hat sich diese Tradition bis in die Gegenwart gehalten. Inzwischen erinnern lediglich das feierliche Herrichten des Bettes oder das Schmücken des Weges bis dahin an das damalige Geleit. Keiner käme heute auf die Idee, das Paar ins Bett zu bringen und vor der Tür zu lauern. Hinzu kommt, dass die meisten Paare heute nicht mehr bis zur Ehe mit dem Sex warten. Viele von uns erleben ihr erstes Mal weitaus früher und meistens handelt es sich dabei nicht um den zukünftigen Ehemann. Bis zur Hochzeit haben viele bereits einige Sexualpartner kennengelernt und konnten sich „austoben“. Und dennoch gilt die Hochzeitsnacht allgemein als ein Highlight hinsichtlich der Partnerschaft, der Sexualität und der Ehe. Das Vergnügen und die ausgelebte Lust stehen dabei jedoch im Vordergrund.

Von der Theorie zur Praxis

So schön, sinnlich und aufregend uns die Hochzeitsnacht auch durch diverse Medien vorgegaukelt wird, so ernüchternd sind die knallharten Fakten, die viele Paare aus eigener Erfahrung bestätigen können. So sehr eine Hochzeit auch beflügeln und glücklich machen kann, so sehr ist sie in der Regel auch anstrengend – vor allem für das Brautpaar. Der Tag beginnt meist schon sehr früh und oftmals folgt ein straffer Zeitplan. Das Styling und Make-up, die Trauungszeremonie, Fotosession, Festtagsspiele, Tänze und die lange Feier mit den zahlreichen Gästen sind einfach sehr kräftezehrend für Mann und Frau. Hinzukommt die emotionale Achterbahn der Gefühle und nicht zu letzt eine beträchtliche Menge Alkohol, die sich letztlich äußerst negativ auf die Libido der Liebenden auswirken kann. Ist das junge Paar schließlich endlich im Bett angekommen, fallen nicht nur die Hüllen, sondern auch der Stress des Tages von ihnen ab. Viele Paare gestehen, in der Hochzeitsnacht selbst gar keinen Sex gehabt zu haben, weil sie viel zu müde und geschafft vom Rest des Tages waren.

Mit Viagra die Hochzeitsnacht retten

Wer sich die Hochzeitsnacht jedoch nicht durch die Lappen gehen lassen möchte, der kann sich geschickt darauf vorbereiten. Tatsächlich gibt es einige Maßnahmen, die dazu beitragen können, die Nacht der Nächte doch noch sinnlich und voller Leidenschaft mit dem Partner erleben zu können. Zunächst einmal gilt, je besser der Tag geplant und organisiert wird, desto entspannter kann er erlebt und begangen werden. Wer sich nicht mit unpünktlichen Musikern und kaltem Essen herumplagen muss, der wird auch nicht unnötig gestresst. Zudem sollten alle sonstig anfallenden Aufgaben getrost in die Hände der Trauzeugen gelegt werden. Sie als Brautpaar sind auf gar keinen Fall dafür zuständig, wenn einer Ihrer Gäste im absoluten Halteverbot steht und sie müssen auch nicht erklären, warum Onkel Heinz und Tante Elfriede am gleichen Tisch sitzen müssen. Schaffen Sie eine für Sie entspannte Atmosphäre, die Ihnen nicht allzu viel Ihrer Kraft abverlangt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Hochzeitsessen. Natürlich darf an Ihrem großen Tag geschlemmt werden, doch übertreiben Sie es nicht. Je mehr Sie essen, desto schwerer liegt es im Magen und Ihr Körper ist viel zu sehr mit der Verdauung beschäftigt, als dass er sich auf die Reize Ihrer frisch angetrauten Liebsten konzentrieren könnte. Das gleiche gilt für den Genuss von Alkohol. Wie immer gilt auch hier, die Dosis macht das Gift. Alkohol ist ein wahrer Killer, was die Sexualität betrifft und kann sehr schnell dazu führen, dass gar nichts mehr geht. Doch trotz der besten Vorbereitung und Vorsätze bleibt der Hochzeitstag dennoch ein sehr aufwühlendes Erlebnis und auch bei noch so akribischer Planung kann immer mal etwas schief gehen, was Sie unnötig stressen kann. Somit schadet es also nicht, sich bereits vorab ein wenig Hilfe ins Haus beziehungsweise ins Bett zu holen. Ein Potenzmittel wie Viagra hat durchaus seine Vorzüge, wenn es um geplanten Sex geht und ist eine ideale Unterstützung nach so einem bedeutenden Tag. Viagra wirkt entspannend auf die Muskulatur, es regt den Blutkreislauf an und verspricht sexuelle Verfügbarkeit über mehrere Stunden. Was will man mehr in der wichtigsten Nacht des Lebens?

Arztbesuch auf der Hochzeitscheckliste

Viagra und Co. können nicht mal eben schnell am Nachtschalter der Apotheke geholt werden. Potenzmittel sind verschreibungspflichtig und bedürfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz einer Konsultation des Hausarztes. Nehmen Sie diesen Punkt in Ihre Hochzeitsplanung mit auf, um rechtzeitig an das Medikament zu kommen. Wer den Besuch beim Arzt scheut, kann die Mittel auch rezeptfrei in einer ausländischen Online-Apotheke bestellen. Allerdings ist dabei eine gewisse Vorsicht geboten, da es wie überall auch schwarze Schafe gibt, die Ihnen unter Umständen gefälschte Präparate schicken. Informieren Sie sich also genau, von wo Sie die Mittel beziehen können und achten Sie sorgfältig auf die Originalität der Produkte. Obwohl es durchaus möglich ist, über diesen Weg an Viagra und andere Potenzmittel heranzukommen, ist der Gang zum Arzt vor der Einnahme dennoch dringend angeraten. So kann vorab geklärt werden, ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann oder ob gewisse Vorerkrankungen vorliegen, die eine Einnahme der Präparate unmöglich machen. Liegen diese Fälle nicht vor, können Sie guten Gewissens auf die erprobten Mittel zurückgreifen und einer gelungenen Hochzeitsnacht mit der Frau Ihres Lebens steht nichts mehr im Wege.

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