Jun 092014
 

Ein paar Monate keinen Sex gehabt? Das ist doch kein Problem und Zeiten ohne körperliche Liebe sind doch keine Katastrophe. Aber gute „Freunden“ meinen: Nur andauernder Super Sex ist normal. Mindestens drei Mal in der Woche. Woher stammen diese Daten? Und wer weiß es so genau, wie viel Mal gut und was schlecht ist? Manche Ehen müssten demnach völlig am Ende sein, denn in vielen deutschen Ehen kommt es vor, dass die Partner sechs Monate nicht miteinander schlafen.

Na und? Lieben diese Paare sich deshalb nicht mehr? Der Alltag fordert eben mehr, als allen lieb ist: Die Zeit ist knapp, wenn man Kinder zu versorgen hat, Haushalt, Einkauf, Putzen und noch einen Nebenjob unter einen Hut bringen will. Oder wenn er im Büro unter Termin-und Leistungsdruck gerät. Da bleibt kaum Zeit für sexuelle Spielchen. Und die, die schon lange zusammen oder verheiratet sind, hätten wohl kaum beim Kennenlernen daran gedacht, dass die Lust am Sex mal durch veränderte Rollen im Alltag und in der Beziehung schwindet.

Alles kein Problem. Nur zum gemeinsamen Problem wird es dann, wenn der Sex nicht funktioniert. Nämlich, weil ER nicht kann, weil sein Glied nicht steif wird, oder wenn es andere Probleme gibt, die nicht zum Ausführen eines Liebesaktes führen. Das Problem heißt erektile Dysfunktion – auch Impotenz genannt. Schon bei diesem Wort schrillen sämtliche Alarmglocken beim Mann. Kann das denn sein? Ich konnte doch immer. Es ist Männerthema, das man(n) leider gern verschweigt. Weil kein Mann sich als Versager fühlen will. Und gerade das wäre der völlig falsche Weg. Helfen kann nur ein Arzt, der eine Diagnose stellt und die Ursachen ergründet. Die können so vielseitig sein: Psychische oder organisch bedingte Probleme. Das gilt es festzustellen.

Kein Mann steht mit seinem Problem alleine da. Rund sechs Millionen Männer in Deutschland haben eine Erektile Dysfunktion und/oder sind impotent. Das trifft meist Männer über 40. Wann ist man impotent? Es handelt sich dabei um ein chronisches Krankheitsbild von mindestens sechsmonatiger Dauer, in der bei sieben von zehn Versuchen der Geschlechtsverkehr misslingt.

Die Ursachen einer Potenzstörung können sein: Medikamente, Depressionen, Stress, Diabetes, hohe Cholesterinwerte, hoher Blutdruck, Hormonschwankungen oder andere Faktoren. Aber sie sind auch oftmals Vorboten von ernsten Erkrankungen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das trifft besonders dann zu, wenn die Erektionsstörungen länger wie drei Monate anhalten. Und das wäre ein Grund mehr, einen Urologen aufzusuchen.

Die Wirkung von Viagra Generika

Aber dann kommt ein weiteres männliches Problem. Es ist ihnen peinlich. Männer genieren sich und verleugnen sogar ihre Erektionsstörung. Dabei gibt es Mittel und Wege wie geholfen werden kann. Zum Beispiel mit einem Mittel wie Viagra Generika. Die bewährte blaue Pille kann bei erektiler Dysfunktion helfen. Die chemische Wirkung des Medikamentes setzt sofort ein. Allerdings spürt man erste Wirkungen erst rund eine Stunde nach der Einnahme. Viagra ist aber kein Aphrodisiakum, das Verlangen auf Sex anregt, sondern es verbessert die körperlichen Möglichkeiten, wenn eine sexuelle Erregung bereits vorhanden ist. Der Wirkstoff Sildenafil produziert in den Schwellkörpern des Penis eine biochemische Substanz, die eine Muskelentspannung im Genitalbereich bewirkt. Hier setzt Viagra Generika bereits in seiner Wirkung ein, auch wenn der Mann diese Wirkung noch nicht fühlbar wahrnimmt. Mit Viagra Generika spürt er – eine Stunde bis zu rund fünf Stunden nach der Einnahme von Viagra – dass er die Erektion länger halten kann und dass der Penis auch in dieser Zeit in der Regel deutlich schneller für eine weitere Erektion bereit ist.

So kann SIE ihm helfen

Potenzstörungen sind auch immer ein Thema für beide Partner. Hier ist Unterstützung angesagt und nicht umsonst hieß es doch am Traualtar: „In guten wie in schlechten Zeiten“. Und natürlich gibt es auch Mittel und Wege, wie Frauen ihren Männern helfen können. Gemeinsam geht alles doch viel besser und dafür eignet sich ein Gespräch am ehesten. Man sollte den richtigen Moment finden, sonst wird es immer schwieriger ein solches zu beginnen. Beginnen Sie am besten das Gespräch mit einem Kompliment oder Lob. Sagen Sie ihm, dass Sie ihn lieben. Und machen Sie ihm auch gleich klar, dass er für Sie nicht weniger bedeutet, nur weil er dieses Problem hat. Gehen Sie auf Ihren Partner zu und bieten Sie ihm Hilfe an.

Informieren

Natürlich ist es nicht leicht für Sie Hilfe anzubieten, schließlich wollen Sie Ihren Mann ja nicht verletzen. Und auch für Sie ist das Problem-Thema Neuland. Deshalb fangen Sie an sich mit der erektilen Dysfunktion zu beschäftigen. Denn nur, wenn Sie gut darüber informiert sind, fällt es Ihnen auch leichter darüber zu sprechen.

Sportliche Betätigung

Verbessern Sie mit Sport und natürlich gesunder Küche die Lebensqualität für sich und Ihren Partner. Treiben Sie regelmäßigen Sport. Das hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern kurbelt auch den Kreislauf an und verbessert die körperliche Konstitution. Das geht zwar nicht so schnell wie mit den angesprochenen Pillen, aber der gesundheitliche Vorteil und Nutzen hält länger an und ist damit nachhaltig. Ihr Partner fühlt sich voller Kraft.

Sex ist kein Sport

Natürlich können die Schwierigkeiten mit der Erektion bei Ihrem Mann auch eine Metapher für das sein, was im Leben Ihres Mannes vorgeht. Vieles ist reine Kopfsache. Wenn er beispielsweise das Gefühl hat, dass ES ihm nicht mehr gelingt und er es nicht erreicht, dann wirkt sich das auch auf seine Sexualität aus. Alles wird nur noch schlimmer, wenn er auch noch Angst vor dem Versagen hat. Allein schon dieses zielgerichtete Denken kann eine Hürde sein. Ein Liebesspiel und Sex muss auch nicht immer mit einem gemeinsamen Höhepunkt enden.

Sexuelle Spielarten

Es gibt so Vieles zu entdecken. Entwickeln Sie mit Ihrem Partner neue Möglichkeiten und Spielarten für sexuelle Aktivitäten und Freude am Sex. Das geht mit einem ausgedehnten Vorspiel, dem Experimentieren mit verschiedenen Berührungen und auch mit dem Einsatz von Sexspielzeug – all das führt dazu, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Partner sexuelle Freude lernen.

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